Der Wunsch nach Weltfrieden steckt in jedem "normal" denkenden Menschen. Doch schon Friedrich Schiller wusste: „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.“
Doch was bewegt einen Menschen dazu, seinen Mitmenschen nach dem Leben zu trachten? Eine Frage die wir uns immer wieder stellen und die doch nie geklärt werden kann.
Ebenso wissen wir nie, wie unser Nachbar, Arbeitskollege oder Bekannte tickt. Dass er Waffen besitzt und die benutzen wird, um jemandem zu schaden, das können wir uns nicht vorstellen. Jemandem Leid zuzufügen, der uns geschadet hat- jeder spielt mal kurz mit dem Gedanken, würde es dennoch nie tun. Doch unschuldige Kinder und Jugendliche abzuknallen dazu gehört eine riesige Portion "krankes" Denken. Krank nicht im Sinne von- der muss therapiert werden. Nein, dieser brutale Killer darf nie wieder Zeit mit anderen Menschen verbringen.
Es benötigt viel Zeit und Energie um solche Anschläge zu planen, um Bomben zu legen und dabei nicht erwischt zu werden. Dazu braucht es Kaltschnäuzigkeit, einen unbändigen Hass und Verbindung zu anderen Kriminellen.
Norwegen ist, wie alle nordischen Länder und unsere Schweiz auch, unauffällig und zurückhaltend wenn es um Politik geht. Man lebt idyllisch und vielleicht sogar etwas blauäugig, denn mit solchen Dramen rechnet Keiner. Das meine ich gar nicht abwertend, denn wir friedliebenden Menschen denken alle so.
Doch wie wir nun sehen, reicht es schon dass Einer austickt ...
Mich, als Nordländerin und Mutter, macht diese Tragödie sehr betroffen. Ich bin in Gedanken bei den Kindern und Jugendlichen des Jugendlagers auf der Insel Utoya, und deren Eltern. Ich werde heute wieder eine Kerze für sie anzünden.
Kære norske venner vi tænker på jer
Gedanken, Kommentare, Nachrichten, Wortspielereien, Reportagen und vieles mehr
Samstag, 23. Juli 2011
Dienstag, 5. Juli 2011
Auf dem Heimweg
Sämi Burkart, Markus Meier und Reto Koller werden am Donnerstag den 7. Juli, morgens um 10.45 Uhr, in Kloten landen, nach einem langen Flug ab Toronto.
Wir wünschen ihnen einen gute Reise Richtung Heimat. Sie werden sich sicher freuen, dass auch hier inzwischen hochsommerliche Temperaturen herrschen, so ist die Umstellung nicht zu gross.
Begrüssen wir sie mit grossem Applaus :-)
Wir wünschen ihnen einen gute Reise Richtung Heimat. Sie werden sich sicher freuen, dass auch hier inzwischen hochsommerliche Temperaturen herrschen, so ist die Umstellung nicht zu gross.
Begrüssen wir sie mit grossem Applaus :-)
Sonntag, 3. Juli 2011
Bald auf der Heimreise
Laut neuesten Mitteilungen kam auch Markus in den Genuss eines Bieres vom Zöllner. Erst dann wurde er, mit dem Taxi, zu Sämi und Reto nach Lordsburb gefahren.
Nun sind die Bikes bereits verpackt und mit unseren Sportlern auf grosser Fahrt, rund 12 Stunden mit dem Greyhound- Bus, nach Los Angeles.
Am Donnerstagmorgen werden die drei Extrembiker in Zürich landen und freuen sich schon riesig auf ihr Zuhause und ihre Lieben.
Wir wünschen ihnen eine tolle Heimreise!
Der Greyhound
Habe noch ein paar Stilblüten zum Thema Fahrrad gefunden, für Freunde der Deutschen Sprache ;-P
Nun sind die Bikes bereits verpackt und mit unseren Sportlern auf grosser Fahrt, rund 12 Stunden mit dem Greyhound- Bus, nach Los Angeles.
Am Donnerstagmorgen werden die drei Extrembiker in Zürich landen und freuen sich schon riesig auf ihr Zuhause und ihre Lieben.
Wir wünschen ihnen eine tolle Heimreise!
Der Greyhound
Habe noch ein paar Stilblüten zum Thema Fahrrad gefunden, für Freunde der Deutschen Sprache ;-P
Samstag, 2. Juli 2011
"Unsere" Platzierung
Jetzt da alle drei Männer im Ziel sind, können wir uns richtig freuen:
Reto Koller und Sämi Burkart sind, zusammen mit ihrem italienischen Freund Marco Costa, auf Platz 7 gefahren und zwar mit einer Zeit von 19 Tagen und 7 Stunden. Markus Meier fuhr gestern auch in einem tollen 14. Rang durchs Ziel, mit einer Zeit von 21 Tagen und 4 Stunden.
4418 Kilometer- das sind für mich, zweimal mit dem Auto nach Dänemark und wieder zurück in die Schweiz, wofür ich, bei guten Verhältnissen, 48 Stunden bräuchte. Eine endlos weite Reise und das haben unsere Männer mit dem Velo bewältigt. Und wenn ich mit dem Auto beinahe ohne Steigung mein Heimatland erreichen würde, sie mussten mit ihrer Körperkraft Pässe bewältigen. Strassen gab es keine, Kieswege, oft Schlamm und häufig Schnee. Sie froren in den Bergen und schwitzten in der Sommerhitze, dazu das stete Strampeln um das Rad zu bewegen.
Wahnsinnig- oder besser gesagt, wahnsinnig gut! Nochmals, herzlichen Glückwunsch von allen, die fleissig Daumen drückten und bequem vor dem Bildschirm sassen ;-P
Reto Koller und Sämi Burkart sind, zusammen mit ihrem italienischen Freund Marco Costa, auf Platz 7 gefahren und zwar mit einer Zeit von 19 Tagen und 7 Stunden. Markus Meier fuhr gestern auch in einem tollen 14. Rang durchs Ziel, mit einer Zeit von 21 Tagen und 4 Stunden.
4418 Kilometer- das sind für mich, zweimal mit dem Auto nach Dänemark und wieder zurück in die Schweiz, wofür ich, bei guten Verhältnissen, 48 Stunden bräuchte. Eine endlos weite Reise und das haben unsere Männer mit dem Velo bewältigt. Und wenn ich mit dem Auto beinahe ohne Steigung mein Heimatland erreichen würde, sie mussten mit ihrer Körperkraft Pässe bewältigen. Strassen gab es keine, Kieswege, oft Schlamm und häufig Schnee. Sie froren in den Bergen und schwitzten in der Sommerhitze, dazu das stete Strampeln um das Rad zu bewegen.
Wahnsinnig- oder besser gesagt, wahnsinnig gut! Nochmals, herzlichen Glückwunsch von allen, die fleissig Daumen drückten und bequem vor dem Bildschirm sassen ;-P
Wieder alle drei vereint
Vorgestern haben Reto und Sämi den Markus abgefangen, der ja etwas zurückgefallen war und in seinem eigenen Tempo weiterfuhr. Markus hat sich an diesem Abend nochmals gut mit Esswaren eingedeckt und fünf Stunden geschlafen, um die letzten 200 Kilometer in Angriff zu nehmen. Gestern Abend trafen sich dann die drei Freiämter wieder und feierten ihren Erfolg. Alle Drei haben es also geschafft, eine Wahnsinnsleistung. Wenn man bedenkt wie viele Biker während der Tour erschöpft aufgegeben haben, ist es wirklich ein unglaubliches Können und ein riesiger Durchhaltewille, welches unsere Jungs gezeigt haben. Wer hätte das gedacht?
Als ich Sämi vor der Tour fragte, ob er denke dass er es bis zum Ziel schaffe, meinte er bescheiden: " Falls ich es schaffe, nehme ich diese Genugtuung dankbar an." Das Ziel zu erreichen, hänge von vielen glücklichen Zusammenhängen ab. Er freute sich einfach auf die wundervolle Landschaft, die verschiedenen Stimmungen der Natur, den Duft und einfach auf Amerika. Diese Tour stelle eine spezielle Form der Erholung dar- ich glaube das müssen wir nicht verstehen ;-)
Übrigens wartet kein Preis auf den Sieger, das Wissen über den eigenen Erfolg gilt hier als Geschenk, was Sämi sehr begrüsst.
Ich bin froh, dass nun alle heil im Ziel angekommen sind. Wer das Rennen auch über den Race Tracker verfolgt, der sieht, dass viele Fahrer noch immer unterwegs sind. Ein riesiger Erfolg unserer Sportler, sie haben nicht nur alle das Ziel erreicht, sie waren auch unglaublich schnell..
Als ich Sämi vor der Tour fragte, ob er denke dass er es bis zum Ziel schaffe, meinte er bescheiden: " Falls ich es schaffe, nehme ich diese Genugtuung dankbar an." Das Ziel zu erreichen, hänge von vielen glücklichen Zusammenhängen ab. Er freute sich einfach auf die wundervolle Landschaft, die verschiedenen Stimmungen der Natur, den Duft und einfach auf Amerika. Diese Tour stelle eine spezielle Form der Erholung dar- ich glaube das müssen wir nicht verstehen ;-)
Übrigens wartet kein Preis auf den Sieger, das Wissen über den eigenen Erfolg gilt hier als Geschenk, was Sämi sehr begrüsst.
Ich bin froh, dass nun alle heil im Ziel angekommen sind. Wer das Rennen auch über den Race Tracker verfolgt, der sieht, dass viele Fahrer noch immer unterwegs sind. Ein riesiger Erfolg unserer Sportler, sie haben nicht nur alle das Ziel erreicht, sie waren auch unglaublich schnell..
Donnerstag, 30. Juni 2011
Impressionen von der Tour Divide
Unsere drei Helden sind gut zu Hause angekommen. Was bleibt, sind unbezahlbare Erfahrungen und viele schöne Erinnerungen. An dieser Stelle lassen sie uns daran teilhaben. Viel Spass mit den Eindrücken von der Tour Divide 2011.
Yeeeaaah, geschafft und durchgehalten bis zuletzt
Ich habe nachts um 2 Uhr die Nachricht bekommen, dass die Jungs am Zoll angekommen sind. Sie wurden dort vom Zöllner zum Bier eingeladen und genossen bereits das dritte ;-)
Sie verbrachten die Zeit auf der Terrasse, inmitten von ca. zehn Hunden, und warteten darauf dass sie jemand abholt und nach Silver City bringt. Sämi meint: "Amerika isch eifach geil, slow down take it easy ..."
Sie haben noch eine wundervolle letzte Zeit auf ihren Velos verbracht und scheinen noch immer nicht fix und fertig zu sein ...
Wie ich gesehen habe, habt Ihr treuen Blogleser die Zieletappe vor dem Bildschirm gebannt verfolgt. Ich habe es verschlafen, aber nicht aus mangelndem Interesse- ich liege nach einer Weisheitszahn- OP mit miesen Schmerzen flach.
Ich freue mich mit unseren Kämpfern, dass sie bis zuletzt durchgehalten haben und wenn ich es richtig gesehen habe, sogar als Erste das Ziel erreicht haben. Wir sind alle wahnsinnig stolz auf Euch!
Geniesst Eure letzten Tage fernab der Schweiz und freut Euch, denn was Ihr da geleistet habt, das macht Euch so rasch keiner nach ...
Stossen wir auf unsere Superbiker an- ein dreifaches Hoooooch ....
Sie verbrachten die Zeit auf der Terrasse, inmitten von ca. zehn Hunden, und warteten darauf dass sie jemand abholt und nach Silver City bringt. Sämi meint: "Amerika isch eifach geil, slow down take it easy ..."
Sie haben noch eine wundervolle letzte Zeit auf ihren Velos verbracht und scheinen noch immer nicht fix und fertig zu sein ...
Wie ich gesehen habe, habt Ihr treuen Blogleser die Zieletappe vor dem Bildschirm gebannt verfolgt. Ich habe es verschlafen, aber nicht aus mangelndem Interesse- ich liege nach einer Weisheitszahn- OP mit miesen Schmerzen flach.
Ich freue mich mit unseren Kämpfern, dass sie bis zuletzt durchgehalten haben und wenn ich es richtig gesehen habe, sogar als Erste das Ziel erreicht haben. Wir sind alle wahnsinnig stolz auf Euch!
Geniesst Eure letzten Tage fernab der Schweiz und freut Euch, denn was Ihr da geleistet habt, das macht Euch so rasch keiner nach ...
Stossen wir auf unsere Superbiker an- ein dreifaches Hoooooch ....
Mittwoch, 29. Juni 2011
Ich seh`den Sternenhimmel ...
Die letzten beiden Nächte haben die Biker nur 3 bzw. 4 Stunden geschlafen, das dafür unter traumhaft schönem Sternenhimmel. Es ist sehr heiss in dem Gebiet, in dem sie sich zur Zeit befinden. Auch die letzten Tage sind sie nie so weit gekommen, wie sie eigentlich wollten. Das Gelände ist steinig und immer wieder ansteigend, die Hitze ist erdrückend. So erlebten sie gestern den bisher schwersten Tag ihrer Tour.
Vorletzte Nacht ist Reto gestürzt, doch nach einer professionellen Verarztung wurde weiter geradelt. Wer sich durch eine Schlange nicht aus dem Konzept bringen lässt, lässt sich auch von einem Sturz nicht erschüttern.
Bald ist es geschafft! Hopp Jungs :-)
Vorletzte Nacht ist Reto gestürzt, doch nach einer professionellen Verarztung wurde weiter geradelt. Wer sich durch eine Schlange nicht aus dem Konzept bringen lässt, lässt sich auch von einem Sturz nicht erschüttern.
Bald ist es geschafft! Hopp Jungs :-)
Montag, 27. Juni 2011
Nur eine Klapperschlange?!
Endlich gibt es wieder News von unseren Kämpfern!
Wie vorausgesagt ist dieser Teil der Strecke sehr hart und verlangt ihnen alles ab. Sie erreichen momentan die Etappenziele, die sie sich für den Abend setzen, öfters nicht. Es ist sehr warm. So warm, dass sie zwei Nächte draussen geschlafen haben. Sie fahren morgens früh los und waren gestern schon um 4 Uhr am Indiana Pass. Dieser war extrem steil, und der Weg mit Kies bedeckt, so dass sie viele Teile zu Fuss überwinden mussten.
Zmittag assen sie in Cuba, um 22.30 Uhr bekamen sie sogar noch ein Znacht bei einem Campingplatz. Wenigstens ist für das leibliche Wohl gesorgt, so dass sie bei Kräften bleiben.
Eines Abends als sie in den Bergen übernachteten, suchte Reto etwas in seinem Rucksack. Marco Costa, ihr italienischer Freund, machte ihn auf einen Lärm im Gebüsch, ca. zwei Meter neben ihm, aufmerksam. Alle starrten wie gebannt die Klapperschlange an, die sich lautstark bemerkbar machte- nur nicht Reto, der liess sich bei seiner Suche nicht stören, was für grosses Gelächter sorgte.
Es ist beruhigend, dass die Männer ihren Humor noch nicht verloren haben.
Auf der Karte sieht es so aus, als hätten sie es bald geschafft. Doch das täuscht natürlich, es soll der schlimmste Teil der ganzen Route sein und die Männer langsam ausgelaugt? Oder immer geübter und voller Ehrgeiz, je näher sie dem Ziel kommen? Es bleibt spannend!
sowas kann doch einen echten Kerl nicht aus der Fassung bringen ;-)
Wie vorausgesagt ist dieser Teil der Strecke sehr hart und verlangt ihnen alles ab. Sie erreichen momentan die Etappenziele, die sie sich für den Abend setzen, öfters nicht. Es ist sehr warm. So warm, dass sie zwei Nächte draussen geschlafen haben. Sie fahren morgens früh los und waren gestern schon um 4 Uhr am Indiana Pass. Dieser war extrem steil, und der Weg mit Kies bedeckt, so dass sie viele Teile zu Fuss überwinden mussten.
Zmittag assen sie in Cuba, um 22.30 Uhr bekamen sie sogar noch ein Znacht bei einem Campingplatz. Wenigstens ist für das leibliche Wohl gesorgt, so dass sie bei Kräften bleiben.
Eines Abends als sie in den Bergen übernachteten, suchte Reto etwas in seinem Rucksack. Marco Costa, ihr italienischer Freund, machte ihn auf einen Lärm im Gebüsch, ca. zwei Meter neben ihm, aufmerksam. Alle starrten wie gebannt die Klapperschlange an, die sich lautstark bemerkbar machte- nur nicht Reto, der liess sich bei seiner Suche nicht stören, was für grosses Gelächter sorgte.
Es ist beruhigend, dass die Männer ihren Humor noch nicht verloren haben.
Auf der Karte sieht es so aus, als hätten sie es bald geschafft. Doch das täuscht natürlich, es soll der schlimmste Teil der ganzen Route sein und die Männer langsam ausgelaugt? Oder immer geübter und voller Ehrgeiz, je näher sie dem Ziel kommen? Es bleibt spannend!
sowas kann doch einen echten Kerl nicht aus der Fassung bringen ;-)
Donnerstag, 23. Juni 2011
Auf den Schnee folgt die Hitze
Wieder haben die Sportler einen fantastischen Tag hinter sich gelassen. Sie fuhren lange Zeit an einem See entlang, dem Dillon Reservoir. Dieser muss so eindrücklich gewesen sein, das Landschaftsbild so malerisch, dass sich Sämi immer wieder verstohlen Tränen aus den Augen wischen musste.
Doch auf das Zückerli folgt bekanntlich die Peitsche, wenn nicht umgekehrt. Danach musste nämlich der Boreras Pass bezwungen werden, mit 3500 Meter Höhenunterschied. Der weitere Weg führte durch die Steppe Indiana Trail bis Salida, wo sie ihr Znacht assen.
Heute Morgen wollten sie wieder früh weiter, denn jetzt kommen sie in diese Regionen wo es bereits früh sehr warm ist. Hebet dure Manne!!!
Doch auf das Zückerli folgt bekanntlich die Peitsche, wenn nicht umgekehrt. Danach musste nämlich der Boreras Pass bezwungen werden, mit 3500 Meter Höhenunterschied. Der weitere Weg führte durch die Steppe Indiana Trail bis Salida, wo sie ihr Znacht assen.
Heute Morgen wollten sie wieder früh weiter, denn jetzt kommen sie in diese Regionen wo es bereits früh sehr warm ist. Hebet dure Manne!!!
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